The Dangerous Kitchen live
The Dangerous Kitchen live in Gelsenkirchen: The Music of Frank Zappa - die Musik des amerikanischen Avantgardisten und enfant terrible der Rockmusik. Rockig, soulig, jazzig, vertrackt, satirisch und manchmal wunderbar albern.
Neun Musiker aus dem Ruhrgebiet, neun Fans, die sich einen langgehegten Wunsch erfüllen und mit einem stilistisch abwechslungsreichen Programm seit 2011 auf der Bühne stehen. Mit Bläsersatz, Marimba- und Vibraphon sowie mehrstimmigem Gesang liefert The Dangerous Kitchen live in Gelsenkirchen ein hochwertiges Live-Erlebnis - nicht nur für eingefleischte Zappa-Fans.
Sichert euch lieber schnell HIER eure Tickets im VVK - sie gehen stets weg wie warme Semmel!
VVK: 15 € zzgl Gebühren
(ggf. AK: 20€)
Einlass: 19 Uhr
Friendly Music Network Konzertabend
Konzertabend des Friendly Music Networks in Gelsenkirchen. Infos folgen...
Eintritt: frei
FLINTA* only Party
FLINTA* only Party in Gelsenkirchen: Sowohl beim DJ Line Up als auch beim Publikum heißt es in dieser Nacht im HIND: FLINTA* only. Euer Safer Space mit Banger Garantie und Not so Guilty pleasures. Musiktechnisch geht es in Richtung Party Hits zum Mitsingen & Spaß haben. Von Space Girls bis Bad Bunny – egal ob Hyper Pop, RnB, Hip Hop, Elektro...
FLINTA* only Party Gelsenkirchen
Einfach mal sorglos feiern gehen und im süßen Outfit tanzen? Leider immer noch ein Privileg für viele. Deswegen freuen wir uns riesig, euch zu unserer ersten FLINTA* only Party bei uns in Gelsenkirchen im HIER IST NICHT DAeinzuladen - an den Decks, auf dem Dancefloor, an der Theke: Mäuse only.
Gespielt wird alles, was zum Tanzen und Mitsingen animiert. Cry your hearts out und dreht gemeinsam frei zu feministischen Grundlagentexten wie denen von den Spice Girls oder zu schranzigen Beats.
Unser Line Up könnte kaum besser sein: DJ Gurkensuppe, Morthy McFly, Pommes Schranze und amrevv heizen euch jeweils mit unterschiedlichen Stilrichtungen und Genres ein. Ihr müsst nur kommen & tanzen.
Eintritt frei, damit auch wirklich niemand nicht kann. Aber wer spenden kann - wir freuen uns.
FLINTA* verstehen wir nicht als Synonym zu Frauen*. Das bedeutet, dass transmaskuline Mäuse, männlich gelesene NBs usw. natürlich willkommen sind. Bitte stellt keine unangemessenen Fragen zu der Genderidenität anderer Menschen, unabhängig davon, wie sie sich präsentieren. Es gelten ohnehin die üblichen Awareness-Regeln, das bedeutet: keine Toleranz für grenzüberschreitendes, verletzendes und diskriminierendes Verhalten. Es gilt eine one strike out Regel.
Timetable:
22-23 Uhr DJ Gurkensuppe
23–0 Morthy McFly
0–1.30 Pommes Schranze
1.30–3 amrevv
Comic Release von Charlotte Hofmann
Im selbstverlegten Comic von Zeichnerin Charlotte Hofmann geht es um anekdotische Kindheitserlebnisse aus den frühen 80ern in Wattenscheid.
Neben ihrem ca. 60-seitigen Heft präsentiert sie euch ein paar Bilder aus der Entstehung, eine Candy-Bar mit Süßigkeiten der 70 & 80er Jahre und weitere Snacks sowie eine kleine Präsentation. Auf jeden Fall alles mit einer ordentlichen Portion Ruhrpott-Nostalgie.
Eintritt: frei (läuft parallel zum DIY-Kneipenabend, der wie gewohnt stattfindet)
Mehr Infos: charlottehofmann.de
Lesung: Miriam Davoudvandi - "Das können wir uns nicht leisten"
Autorin Miriam Davoudvandi kommt zur Lesung nach Gelsenkirchen. Im HIER IST NICHT DA trägt sie aus ihrem gefeierten Buch "Das können wir uns nicht leisten" vor.
"Dieses Buch ist für alle, die in Victory-Schuhen statt Nikes rumgelaufen sind. Für alle, die sich geschämt haben, Freunde nach Hause einzuladen. Für alle, deren einzige Freizeitgestaltung Fußball oder die Glotze war, weil für alles andere kein Geld da war. Für alle, die mehr als einmal gehört haben: Das können wir uns nicht leisten."
Um Jungs machte sie lange einen Bogen, denn Miriam Davoudvandi wusste, jeder Typ muss irgendwann ihre Wohnung von innen sehen: im schäbigen Sozialbau inmitten von Einfamilienhäusern, die vollgestellten Zimmer, das abgenutzte Bad. Die Scham, nichts bieten zu können und nicht dazuzugehören, prägte Miriam Davoudvandi spätestens seit ihrer Einschulung – und sie ist bis heute ein Teil von ihr.
Miriam Davoudvandi Lesung Gelsenkirchen: "Das können wir uns nicht leisten" - 9. Oktober 2026, 19 Uhr, HIER IST NICHT DA
Inzwischen ist sie sozial aufgestiegen und verdient mehr, als ihre Eltern es je taten. Ihr Fazit: Geld macht sogar sehr glücklich. Aber zu welchem Preis? Und welche Spuren haben ihre Erfahrungen hinterlassen?
Ehrlich und berührend erzählt Miriam Davoudvandi, was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein. Dabei blickt sie nicht nur auf die offensichtlichen Schauplätze von Armut, sondern auch auf Aspekte wie Dating, Freundschaften, Familiengründung und Psyche, auf die Bedeutung des Fernsehers und das Leben als erste Studierende der Familie. Und zeigt, warum Arme sogar beim Sterben benachteiligt sind.Armut lässt sich vielleicht bemessen. Zahlen helfen jedoch nicht zu verstehen, wie sich Armut anfühlt und was sie langfristig mit Menschen macht. Umso wichtiger ist es, Miriam Davoudvandis Geschichte zu hören. Sie spricht auch für all jene, die bisher keine Stimme hatten.
Miriam Davoudvandi wurde 1992 in Bukarest als Tochter einer Rumänin und eines Iraners geboren und wuchs in einer Kleinstadt in Süddeutschland auf. Sie ist freie Journalistin, Moderatorin und Autorin, wurde mehrfach ausgezeichnet und ist Host des WDR-Podcasts "Danke, gut", in dem sie mit Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, über psychische Gesundheit spricht. Ihre journalistische Laufbahn begann sie mit Texten über Rap. Später war sie Chefredakteurin eines Hip-Hop-Magazins. Heute erscheinen ihre Beiträge über Popkultur, Politik und Psyche u.a. im Spiegel und der Zeit. Außerdem hat sie Texte fürs Theater ("It’s Britney, Bitch!", Berliner Ensemble) verfasst. In der Bestseller-Anthologie "Unlearn Patriarchy II" erschien ihr Text "Unlearn Mental Health".Einlass: 18.30 UhrWeitere Infos folgen...
Szeniale Festival: Songwriting-Workshop, Kleidertausch & Open Decks
Die Szeniale - das Festival der freien Künste Gelsenkirchen - findet wieder auf der ganzen Bochumer Straße statt. Das HIND ist natürlich mit einem ganztägigen Programm dabei.
Von 11 bis 15.30 Uhr mit einem Songwriting Workshop der Mädchen Musik Akademie Gelsenkirchen.
Von 15.30 bis 18 Uhr ist dann wieder Kleidertausch im HIER IST NICHT DA: Second Hand statt Fast Fashion, Nachhaltigkeit statt Wegwerfkultur.
Ihr habt aussortierte, aber noch gute Kleidung? Dann tauscht doch mit anderen! Kommt einfach vorbei, und bringt mit, was ihr tauschen wollt. Auch, wenn ihr gerade keine Klamotten zum Tauschen habt - kommt und nehmt euch welche mit. Dazu noch einen Drink - perfekt.
‼️ Regeln für unseren Kleidertausch:
- Bis zu 10 Teile pro Person können mitgebracht werden.
- Es werden nur gut erhaltene und saubere Klamotten mitgebracht. Das HIND ist kein Altkleiderdepot ;)
- Wir stellen Kleiderbügel und Kleiderstangen sowie Wühltische zur Verfügung. Die Klamotten werden selbst aufgehangen. Bitte lasst die Kleiderbügel einfach hängen oder packt sie in die Taschen zurück – wir brauchen diese für die nächste Kleiderkneipe.
- Wir freuen uns, wenn Ihr was zum Tauschen mitbringt, aber Ihr könnt auch einfach vorbeikommen und Euch mitnehmen, was Euch gefällt. Es werden keine Fragen gestellt. Im besten Fall bringt Ihr auch Taschen mit, um Eure Ausbeute zu transportieren.
- Bitte denkt bei größeren Größen darüber nach, dass es für mehrgewichtige Menschen schwer ist, Klamotten in ihrer Größe zu finden. Bitte lasst diese Klamotten hängen, auch wenn ihr auf der Suche nach einem neuen „Oversized-Look“ seid.
- Getränke und Snacks könnt Ihr ganz normal an der Theke bestellen. Ihr seid herzlich eingeladen, Zeit im HIND zu verbringen, zu quatschen oder Karten zu spielen etc. – der Kneipenbetrieb ist ganz regulär geöffnet. Ihr könnt auch kommen, wenn ihr euch nicht für die Kleidung interessiert.
- Wir freuen uns über kleine Spenden für den Laden – dafür steht eine Spendenkasse an der Theke.
Von 18 bis 22 Uhr gibt es dann zum Ausklang des Tages noch einen chilligen Kneipenabend mit Open Decks. Wer auflegen will - kommt vorbei, bringt nur eure Musik mit und erobert unser DJ-Pult.
Eintritt / Teilnahme: kostenfrei
Square Dance Open House
Square Dance is back in Gelsenkirchen – und das „Open House“! Heißt: Ihr könnt am Sonntag, den 20. September 2026 von 14-18 Uhr einfach ins HIER IST NICHT DA reinschneien und mittanzen.
Egal ob Anfänger*in oder Profi.
Eintritt: frei
Vortrag: "Im Namen der Neutralität"
Vortrag: IM NAMEN DER NEUTRALITÄT – WIE EINE VERWALTUNG KUNST AUSSORTIERT UND WAS DAS MIT SATIRE ZU TUN HAT
Die Licht- und Soundinstallation „Hallender Hass“ sollte beim Lichtkunst-Festival Goldstücke gezeigt werden. Die Stadt Gelsenkirchen lud die Künstlerin jedoch aus und berief sich auf das Neutralitätsgebot. Marc Meinhardt, Stadtverordneter der Partei Die PARTEI in Gelsenkirchen, machte von seinem Frage- und Auskunftsrecht Gebrauch. An diesem Abend berichten Marc Meinhardt und Melisa Kujević, wie aus einer Ausladung ein Fall wurde.
Ein Vortrag von Marc Meinhardt & Melisa Kujević.
Eintritt: frei
Buchvorstellung „Literarisch solidarisch“
Die Texte in der Anthologie "Literarisch solidarisch" blicken aus verschiedenen marginalisierten Positionen auf den Literaturbetrieb. Sie stellen Fragen nach Zugang, Zugehörigkeit und Arbeitsweisen. Die Autor*innen schreiben aus persönlicher Sicht von strukturellen Ausschluss mechanismen und schaffen gleichzeitig Raum für utopische Ideen, den literarischen Raum solidarisch zu öffnen.
Die Beitragenden haben dazu verschiedene Formen von Texten gewählt, es gibt lyrische Positionen, Theatertexte und klassische Essays. Die Heraus geberin möchte mit der Anthologie einen Beitrag zur Zukunft des Literaturbetriebs leisten und den Betrieb, den sie sehr schätzt, heraus fordern, auch Kritik auszuhalten.
Die Anthologie trägt den gleichen Namen wie der Podcast, den die Herausgeberin gemeinsam mit den Autorinnen Dara Brexendorf und Zara Zerbe herausgibt und der bereits ein breites Publikum hat.
Mit Beiträgen von Josephine Apraku, Maryam Aras, Sarah Berger, Betiel Berhe, Dara Brexendorf, Seda Çalışkanoğlu, Özlem Özgül Dündar, Mareike Fallwickl, Christiane Frohmann, Heike Geißler, Linus Giese, Mareice Kaiser, Ozan Zakariya Keskinkılıç, Maline Kotetzki, Hami Nguyen, Andrea Schöne und Ayna Steigerwald.
Herausgeberin Hatice Acikgöz und Autorin Maryam Aras kommen an dem Abend dazu und sprechen über Ungleichheiten und unsichtbare Grenzen im Literaturbetrieb.
Einlass: 19 Uhr
Eintritt: frei











