Sieben Poet*innen aus Ost- und Westdeutschland, zwei ehemalige Kohlereviere und eine gemeinsame Vergangenheit: Mit dem OSTWESTPOETRY treten Ruhrgebiet und Lausitz in einen künstlerischen Dialog über Herkunft, Strukturwandel und die Frage, was Ost und West mehr als 35 Jahre nach der Wiedervereinigung noch immer trennt – und was beide Regionen miteinander verbindet.
Über mehrere Monate haben Jessy James LaFleur, Jasmin Brückner, Alina Stark und Měto Kjarcmaŕ für Team Ost sowie Emil Bosse, Felicitas Friedrich und Jakob Wehner für Team West gemeinsam recherchiert, diskutiert und geschrieben. In Ost-West-Tandems entstanden Spoken-Word-Texte, in denen persönliche Erfahrungen auf historische Fakten, unterschiedliche Sozialisationen und die gemeinsame Bergbauvergangenheit von Ruhrgebiet und Lausitz treffen.
Am 23.10. werden die Ergebnisse erstmals in Cottbus auf die Bühne gebracht. Mit Spoken Word, Musik und Performance trifft OSTWESTPOETRY dabei auf einen perfekten Rahmen: Die Veranstaltung findet in der Alten Segeltuchfabrik innerhalb der Fotoausstellung „Zwischen Zeiten – Architektur und Alltag in der Lausitz“ und gemeinsam mit der Lesebühne Cottbus statt.
Gleichzeitig wird an diesem Abend exklusiv das zweite OSTWESTPOETRY-Buch veröffentlicht, das die gemeinsam entstandenen Texte aus Ost und West versammelt.
OSTWESTPOETRY ist ein Projekt der SPOKEN WORD AKADEMIE, existiert seit 2021 und bringt unterschiedliche Regionen Westdeutschlands in einen künstlerischen Dialog mit der Lausitz. Dabei geht es nicht darum, Unterschiede glattzubügeln oder am Ende einer Meinung zu sein. Die Stimmen dürfen nebeneinander stehen, sich widersprechen, sich annähern und versuchen, einander zu verstehen.
Eintritt: frei
Doors: 18.30 Uhr
Gefördert durch die Mikroförderung „Gemeinschaftsinitiative Zukunftswege Ost“



